Glühen - Ein Verfahren der Wärmebehandlung

Beim Glühen handelt es sich um einen speziellen Teilbereich aus dem Gebiet der Wärmebehandlung. Mithilfe des Glühens werden die mechanischen Eigenschaften und Gefüge von Stählen verändert. Durch das Glühen kann zum einen die Weiterverarbeitung von Metallen vereinfacht werden. Zum anderen können durch das Glühen Eigenspannungen im Material reduziert und Veränderungen des Gefüges normalisiert werden. Die OWT AG bietet das Glühen im Rahmen ihrer Dienstleistungen an.


Glühen - Die OWT AG verfügt über viel Erfahrung

Wenn Sie sich für das Glühen oder andere Verfahren der Wärmebehandlung interessieren, finden Sie in den Mitarbeitern der OWT AG die richtigen Ansprechpartner. Die Wärmebehandlung von Metallen ist die Kernkompetenz des in Bronschofen ansässigen Unternehmens. Bei der OWT AG handelt es sich um einen anerkannten Spezialbetrieb, der über modernste Anlagen und langjährige Erfahrung verfügt. Sehr gut geschulte Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen rund um das Glühen und andere Verfahren der Wärmebehandlung mit Rat und Tat zur Seite. Der Spezialist für die Wärmebehandlung wird höchsten Termin- und Qualitätsansprüchen gerecht. Kunden stehen hier ganz klar im Mittelpunkt. Das flach organisierte Team geht flexibel auf die Wünsche der Kunden ein. Ob Sie ein Einzelteil oder eine Grossserie benötigen, die OWT AG ist in jedem Fall der richtige Ansprechpartner. Zum Kundekreis der OWT AG gehören Unternehmen aus den verschiedensten Branchen. Ob Maschinenbau, Werkzeugbau, Bauwesen, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt oder anderer Industriezweig, der Spezialist für Wärmebehandlung hat für jeden Bereich eine passende Lösung.


Was ist Glühen genau?

In der Werkstoffkunde versteht man unter dem Begriff Glühen das Anwärmen, Durchwärmen und die Abkühlung von Metall. Durch das Glühen sollen vorab genau definierte Werkstoffeigenschaften erreicht werden. Es gibt verschiedene Verfahren des Glühens. Die OWT AG bietet das Weichglühen, das Spannungsarmglühen, das Normalglühen und das Lösungsglühen an. Das Normalglühen wird in der Regel dann vorgenommen, wenn zuvor eine Warmumformung von Bauteilen erfolgt ist. Warmumgeformte und gegossene Bauteile weisen zumeist ein grobkörniges, unregelmässiges Gefüge auf. Mithilfe des Normalglühens wird dieses Gefüge so verändert, dass es gleichmässig und feinkörnig wird. Für diese Art des Glühens eignen sich nur Stähle, die sich bei Luftabkühlung in der Perlitstufe ohne Martensitbildung umwandeln. Beim Weichglühen lautet das Ziel, einen Gefügezustand einzustellen, der die Weiterverarbeitung des Materials vereinfacht. Das Weichglühen kommt zum Einsatz, wenn Stähle spanabhebend bearbeitet oder kalt verformt werden sollen. Einzige Ausnahme sind Stähle, deren Kohlenstoffgehalt niedrig ist, und die beim Zerspanen zum Schmieren neigen. Das Spannungsarmglühen wird eingesetzt, wenn thermische oder mechanische Spannungen reduziert werden sollen. Solche Spannungen können beim Zerspanen, Verformen, Erhitzen und Abkühlen entstehen und zu Rissen oder starken Verzug führen. Das Spannungsarmglühen erfolgt in der Regel über mehrere Stunden hinweg bei einer Temperatur unter 650 °C. Anschliessend wird das Werkstück langsam abgekühlt. Vor allem kompliziert und unregelmässig geformte Werkstücke sollten mit dieser Art des Glühens behandelt werden. Das Lösungsglühen dient der Lösung ausscheidungsfähiger Bestandteile. Rostfreie Stähle, Aluminiumwerkstoffe und Legierungen aus Nickelbasis werden durch dieses Glühen bearbeitet.


Welche Vorteile bietet das Glühen?

Durch das Glühen werden die mechanischen Eigenschaften, Gefügezustände zur Kaltumformung sowie die mechanische Bearbeitung verbessert. Die Bearbeitungs- und Verarbeitungsspannung wird durch das Glühen verringert und der Ausgangszustand lässt sich wiederherstellen.


Glühen - Lassen Sie sich beraten

Nutzen Sie die Möglichkeit zur persönlichen Beratung rund um das Glühen durch die motivierten und kompetenten Mitarbeiter der

OWT AG.

Weitere Infos: